Der große MUTS-Kadercheck – Teil 1


_SRG_Klostermeier

EURO-Kader: MUTS legt (nicht nur) den Rotstift an.                                     Quelle: Klostermeier / pixelio.de

Bis zum Start der UEFA EURO 2016 ist es nur noch etwas mehr als eine Woche. Am Dienstagmittag veröffentlichte Bundestrainer Joachim Löw den 23-köpfigen Kader der deutschen Fußballnationalmannschaft. MUTS macht den großen Check: Wer hat es verdient, wer ist in Form – und wer fehlt definitiv? Heute Teil eins: die Torhüter!

Manuel Neuer (Alter: 30, Verein: FC Bayern München, 64 Länderspiele): Ganz klar die Nummer eins im deutschen Tor. Und im bayrischen. Und überhaupt. Mit seinem liberonösen Stil macht er auch mal einen Verteidiger zahlenmäßig vergessen. MUTS-Zustimmung: 100 Prozent

Marc-André ter Stegen (24, FC Barcelona, 6 LS): In der spanischen Liga meist nur auf der Bank, wenn in den nationalen und europäischen Wettbewerben der Mann zwischen den Pfosten. Vor allem in der deutschen Nationalelf eher Typ „Pannen-Olli“, wie diese beiden Videos zeigen. In den erst sechs Länderpielen sind ihm bereits drei große Patzer unterlaufen – da kommt selbst Tomas Piplica nicht mit.

Ein Patzer gegen die Slowakei (Video oben), und Deutschland dürfte gar gegen Nordirland mit dem fulminanten Josh Magennis (10 Tore in 34 Spielen für den schottischen Erstligisten FC Kilmarnock) in Schwierigkeiten geraten. Zur Not hilft ter Stegen mit, wie hier gegen die USA in einem Testspiel. MUTS-Zustimmung: 10 Prozent

Bernd Leno (24, Bayer Leverkusen, 1 Länderspiel): Wird dem allgemeinen Vernehmen nach etwas unterschätzt. Oder eher vergessen. Liegt wohl daran, dass er, moment kurz… ach, da oben steht es. genau dort spielt. Fällt häufig mit überragenden Paraden und Reflexen auf. Ein Einsatz bei der EURO ist wohlunwahrscheinlich, wäre aber verdient. MUTS-Zustimmung: 95 Prozent

MUTS-Wunsch: Kevin Trapp, ebenso wie Neuer und ter Stegen Meister (und das sogar mit zlatanisierten 31 Punkte Vorsprung), hätte es eigentlich schaffen müssen. Doch Löw entschied sich gegen den Saarländer, der im Sommer für neun Millionen Euro von der Frankfurter Eintracht zu PSG gewechselt ist. Sportlich wäre er ein Gewinn, sprachlich ein Helfer und zudem könnte er das französische Publikum auf seine Seite ziehen.

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