Afrika-Sporttagebuch #2 – Von Soldaten, Bänderrissen & Königtransfers


Mit 7:1 putzten wir Saldanha Bay (weinrot).

Mit 7:1 putzten wir Saldanha Bay (weinrot)

7:30 Uhr, Samstag, Matchday. Ein leichter Nebel lag über den Bergen in und um Stellenbosch. Während der Großteil der tausenden Studenten noch in seinen Betten lag und sich auf das an diesem Tage folgende Weinfestival vorbereitete, stand ich schön länger leicht nervös am Herd meiner kleinen Wohnung. In der Pfanne bruzzelte das Rührei vor sich hin und brannte fast an, da ich mit meinen Gedanken bereits fest bei meinem ersten Spiel für die Universitätsmannschaft gegen den Nachwuchs der südafrikanischen Marine gelandet war. Wenn ich nur daran dachte, dass ich mich in wenigen Stunden mit physisch topfitten Athleten auf dem Platz messen sollte, zitterte mein ganzer Körper, der in den vergangenen Wochen doch etwas unter dem Leben in einer ausgezeichneten Weinregion gelitten hatte.
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