Canyoning auf dem Weg zum Trendsport


Lebt seinen Sport: Canyoning-Guide Chris Lemke (Fotos: Lemke)

Lebt seinen Sport: Canyoning-Guide Chris Lemke (Fotos: Lemke)

Canyoning kommt weder einfach über die Lippen, noch hat man direkt eine klare Vorstellung von dieser Sportart: Sitzt man nun in einem Boot oder geht man zu Fuß? Dieser Gastbeitrag des Blogs Bergwasser gibt eine Einführung, zeigt einige Bilder und versucht den etwas unglücklichen Begriff klarzustellen. Weiterlesen

Wiederbelebt: Wie Slomka dem HSV neues Leben einhaucht


Der Retter? Mirko SlomkaDie Uhr sie tickt und tickt und tickt. Gerade erst letztes Jahr wurde die Bundesliga-Uhr in der Imtech-Arena rundum erneuert. Umso mehr Sorgen musste man sich in den letzten Wochen als HSV-Fan machen, ob diese denn auch in der nächsten Saison noch weiterläuft und nicht als eine weitere Fehlinvestition in die Geschichte der Hamburger Einkaufspolitik eingeht. Zu schwach die Leistungen der Profis des Bundesliga-Dinos in den vergangenen Spielen – stärker dagegen die Angst um den ersten Abstieg in der Historie des Traditionsklubs. Doch nun schöpfen die Fans neue Hoffnung. Weiterlesen

Die Blanke vom NTSV: Auf dem Weg zum Star


23.02.2014, Oberliga Hamburg: Niendorfer TSV – SC Condor 0:0

Niendorfer TSVDer Niendorfer TSV hat den gewissen Promi-Touch. Zuerst saß Vahid Hashemian, ehemaliger Stürmer des FC Bayern München, auf dem Trainerstuhl, jetzt hat mit Bastian Reinhardt (über 150 Bundesliga-Einsätze für den Hamburger SV) ein erneuter Ex-Profi das Sagen. Der 38-jährige Abwehrspieler lief zuletzt sogar selbst auf; beim 3:2-Auswärtssieg in Blankenese wechselte sich der Coach selbst ein. Mit Alexander Laas und Nico Patschinski, die beide früher für den HSV beziehungsweise für den FC St. Pauli aufliefen, stehen zudem zwei weitere Ex-Profis im Kader. Die Reise an den Sachsenweg, der Heimspielstätte des Oberligisten, lohnt sich also allemal, schon alleine aufgrund des Starfaktors. Aber hat auch die Wurst das Zeug zum Star? Dieser Frage gingen wir bei der Nullnummer gegen den SC Condor auf den Grund. Das Ergebnis: Ja, die Niendorfer Schinkenwurst ist ein echter Gaumenschmaus. Der Preis von 2 Euro lässt das Herz aller Wurstliebhaber höher schlagen. Für 2,50 Euro bekommt man das gute Stück sogar im Brötchen serviert – für Hamburger Verhältnisse eher untypisch. Ich verzichtete aber auf die Beilage und bestellte die Wurst so, wie sie Gott geschaffen hat: blank, nackt, hüllenlos, unbekleidet, im Adamskostüm! Da kommt der Geschmack besser zur Geltung. Die „Blanke“ war geschmacklich hervorragend und dazu auch noch knackig und saftig. Von einer Dampfpeitsche konnte in diesem Fall allerdings nicht die Rede sein, denn: die Wurst war nur lauwarm und lag wohl schon zu lange am Rande des Grills. Dafür gibt es Punktabzüge im Ranking. Bis auf diese Ausnahme lassen wir MUTS-Wursttester uns aber zu folgender Aussage hinreißen: Die Niendorfer Schinkenwurst hat freilich das Zeug zum Star – wenn sie demnächst auch heiß serviert wird.

Note
Wursttyp: Schinkenwurst
Preis: 2 EUR 2
Konsistenz: knackig 1
Temperatur: lauwarm, eher kalt 5
Geschmack: lecker 1,5
Bräunegrad: so lala 3
Gesamtnote 2,5

08/15-Wurst muss Obama stutzig machen


31.01.2014, NBA: Orlando Magic – Milwaukee Bucks 113:102 – SONDEREDITION –

Das Objekt der (Nicht)-BegierdeUSA-Time! Wenn sich MUTS-Korrespondenten auf den Weg über den großen Teich machen, nur um einen Stadionwurst-Test zu absolvieren, dann erwartet man Legendäres. Denkste. Was sich unser American-Sports-Fanatiker Johann Kirsten in Orlando zu Gemüte führte war allenfalls deutsches Kreisliga-Niveau. Für diesen Sondertest gönnte sich Uns Kirsten II die NBA-Partie zwischen den Hausherren von Orlando Magic und den Milwaukee Bucks – ein ordentliches Spiel, das für vieles entschädigte – außer die Wurst. In der Halftime griff Kirsten tief in seine Tasche um vier Scheine hervorzukramen. Glücklicherweise nur 1-Dollar-Flocken. Mit umgerechnet 2,92€ ein Preis im Mittelmaß. Verglichen mit den horrenden Ticketkosten in der weltweit größten Basketball-Liga annehmbar. Beherzt biss er in das Konstrukt aus Brot und einer matschigen Pampe, die sich Wurst taufte. Mit einer Wurst hatte das leider rein gar nichts zu tun. Wie der Amerikaner sagen würde: low. Temperatur low. Geschmack low. Serviert in einem Brötchen, das so 08/15 war, dass es bereits wieder ein müdes Lächeln ins Gesicht zaubert. Der Bräunegrad war zu vernachlässigen, da es sich um eine – nennen wir es mal Bockwurst handelte. Enttäuschend, liebes Amerika. Enttäuschend, lieber Mr. Obama. Das muss besser gehen. Dementsprechend kurz und humorlos fielen auch die Kommentare unseres Testers aus:  

„Amerikanische Billigwurst aus der Dose. Bei 4 Dollar akzeptabel, wenn es eine gute Wurst gewesen wäre. Wenigstens warm. Von der Konsistenz her eher matschig. Der Geschmack lies ebenfalls zu wünschen übrig. Keine Bratwurst, keine Bräune. Auch wenn die Wurst schlecht war – das Spiel wenigstens gut. Orlando Magic bezwingt Milwaukee Bucks 113 zu 102.“

Man könnte noch so viel lästern und kritisieren an diesem Wurstobjekt. Dafür ist unsere und eure Zeit schlichtweg zu schade. Ganz schwacher Wurst-Auftritt in der NBA. Hut ab vor unserem Korrespondenten, der sich diese Qual an tat. Note 4,3.

Ein Text von Johann und Tom Kirsten.

Note
Wursttyp: Unbekannt-amerikanisches Wurstobjekt
Preis: 4$ (2,92€) 4
Konsistenz: matschig 5
Temperatur: geht besser 4
Geschmack: nothing 4
Bräunegrad: / (Bockwurst) /
Gesamtnote 4,3

Ein brutales Experiment: Warten bis zur Sportschau!


Unser Redakteur Patrick Berger schaute am Samstag im wahrsten Sinne des Wortes "in die Röhre". (Foto: Berger)

Unser Redakteur Patrick Berger schaute am Samstag im wahrsten Sinne des Wortes „in die Röhre“. (Foto: Berger)

Ein Nachmittag ohne Bundesliga, ein Nachmittag ohne Sky. Dafür aber: zähes Warten bis zur Sportschau – kann man das problemlos überstehen? Unser Redakteur Patrick Berger machte den brutalen, menschenverachtenden Selbstversuch. Weiterlesen

Kein Reich des Friedens am Hundertwasser-Bahnhof


Michael Hirschka  / pixelio.de

Michael Hirschka / pixelio.de

Da war der Name eher weniger Programm: Am vergangenen Samstag wurde der Friedensreich-Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen Schauplatz unrühmlicher Auseinandersetzungen zwischen Fans des Hamburger SV und des VfL Bochum. Kein Wunder, sah sich der HSV vom drohenden Abstieg und der Fußball in seiner Kultur bedroht. Eine satirische Analyse.

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Eine Zeit zwischen Umbruch und Erfolgen


Das ist Sotschi 2014.

Quelle: Marinus Kraus / facebook.de

Quelle: Marinus Kraus / facebook.de

Bald ist die Zeit rum, da kann man schon mal ein Fazit ziehen, was den Erfolg der deutschen Olympia-Mannschaft angeht. Gestern morgen führten die Deutschen noch den Medaillenspiegel an, in der Zwischenzeit sind die Norweger aber auch schon wieder vorbeigezogen. Das liegt auch daran, dass in den Sportarten, wo Deutschland immer erfolgreich war, die Mannschaften einen Umbruch durchmachen müssen. Weiterlesen

Bayers Krakauer zlataniert trotz Wüste Gobi


18.02.2014, Champions-League: Bayer 04 Leverkusen – Paris St. Germain 0:4 (0:3)

LeverkusenEin erfolgreiches Sportjahr für den deutschen Fußball: Alle vier Teilnehmer des Landes haben es in das Achtelfinale der Champions-League geschafft – das spielt natürlich auch MUTS in die Karten. Damit ist unsere Wursttest-Seite nämlich um eine königliche Fleischpeitsche reicher. Nach dem Test von Paris St. Germain kommt jetzt die zweite Wurst aus der Champions-League: Am Dienstagabend haben wir den Auftakt der KO-Phase besucht, die Werkself empfing das französische Spitzenteam von Paris St. Germain.

Für den Liebhaber ein reines Schlemmerparadies, da die Bay-Arena neben den klassischen Stadionwürsten auch nicht vor Schnitzelbrötchen oder einer Portion Pommes Halt macht. Die Rostbratwurst zeigte sich optisch nicht so überzeugend und so fiel die Wahl auf die leicht teurere Krakauer, die immerhin im Brötchen serviert wurde. Der Preis: 3,20 Euro. Vom Äußeren zeigte sich das Angebot sehr verlockend und perfekt gebräunt. Auch der Geschmack der Wurst konnte die geschärften Geschmacksknospen eines Testers zu einem positiven Zwischenfazit bewegen. Das einzige Manko der knackigen und leckeren Stadionbeilage ist das ziemlich trockene Brötchen, über das man in Leverkusen sicherlich nochmal nachdenken sollte. Heute noch haben wir MUTS-Tester die Wüste Gobi im Hals und greifen nach jeder Wasserflasche, die vor uns steht! Selbst Magier und Zauberer Zlatan Ibrahimovic hätte dieses Brötchen nicht zu einem saftigen Genuss zaubern können.

Sportlich lief es für die Gastgeber, die mit einer guten Wurst brillierten, leider nicht ganz so rund. Nach nur 133 Sekunden wurde Bayer 04 für die katastrophalen Abwehrfehler bestraft und mussten einen Rückstand hinterherlaufen. Kurz vor der Pause war es dann der überragende Zlatan „der Große“, der mit einem kompromisslosen Doppelpack per Elfmeter und wunderschönen Schuss  in den Winkel die Viertelfinalträume der Hausherren zerschlug. In der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel. Paris brauchte nicht und Leverkusen konnte spätestens nach dem Platzverweis gegen Innenverteidiger Spahic nicht mehr. Für den Schlusspunkt sorgte schließlich Cabaye, der zum 0:4 Endstand einnetzte.

Zumindest am Bratwurststand haben die Würstchendreher vom Rhein die Nase gegenüber denen von PSG vorne (siehe Test Paris). Sie zlatanierten (Das Verb „zlatanieren“ ist als Ausdruck für „stark dominieren“ von der schwedischen Sprach-Akademie als eines von 40 neuen Begriffen aufgenommen worden) regelrecht! Wenn die Leverkusener ihre Preispolitik überdenken würden, wäre auch sicher hier mehr drin gewesen. Ein Problem, das auch in Paris festgestellt wurde.

Note
Wursttyp: Krakauer
Preis: 3,20 EUR 5
Konsistenz: knackig 1
Temperatur: gut 1,5
Geschmack: gut, aber nicht perfekt 2
Bräunegrad: genau passend 1,5
Gesamtnote 2,2

Parkour als neue Vereinssportart – Cosmos Wedel geht unbekannte Wege


Foto: Benjamin Hell  / pixelio.de

Foto: Benjamin Hell / pixelio.de

Am westlichen Stadtrand von Hamburg liegt Wedel. Bereits in Schleswig-Holstein und doch dem Sportwesen in Hamburg zugehörig. Seit vergangenem September bietet der in diesem Sommer 35 Jahre alt werdende Verein neben Fußball und Tischtennis aus Parkour als Sportart an. Vielen ist diese kein Begriff, doch jeder hat in TV- und Internetproduktionen bereits Darsteller gesehen, die auf elegante Weise Hindernisse überwinden. Das ist Parkour. Eine Aktivität, die oftmals als zu gefährlich verschrien ist. Doch begibt sich der Sportverein aus Wedel wirklich auf ein zu anspruchsvolles Terrain? Weiterlesen

Dicker Knaller! Fließ-Nase sagt Danke


16.02.2014, Oberliga Hamburg: SC Condor – FC Altona 93 2:0 (1:0)

SC CondorHut ab, SC Condor! Eure Krakauer hat uns vom Hocker gehauen. In der kalten Jahreszeit ist es nicht gerade ungewöhnlich, dass die Nase läuft wie David Odonkor im WM-Jahr 2006 auf der rechten Außenbahn. Wie sagen alte Hausfrauen-Weisheiten? Inhalieren mit getrockneten Kamillenblüten oder Kochsalz, das hilft! Aber nicht bei mir. Nicht bei dieser Nase. Seit dem Besuch Eures Oberliga-Heimspiels gegen den traditionsreichen Altonaer FC von 1893 habe ich ein neues Heilmittel entdeckt: Die dicke Krakauer vom SCC! Die Tatsache, dass sich der Geschmack dieser leckeren Stadionwurst selbst durch meine völlig verstopfte Nase kämpfte, und sie für einen kurzen Moment freimachte, spricht definitiv für Euch. Selten habe ich eine Wurst gesehen, die knackig wie ein reifer Apfel, heiß wie ein deutscher Sonnenbrand auf Mallorca und braun wie eine Kaffeebohne war – und dazu auch noch zum Billigtarif von 2 Euro zu haben war. Daumen hoch. Demnach gibt es auch an dieser Stelle nicht mehr viel zu schreiben. Mit der Gesamtnote von 1,5 hat sich die Condor-Krakauer in den elitären Kreis der von MUTS getesteten Würste eingeordnet. Ich und meine Nase verneigen sich dafür!

Note
Wursttyp: Krakauer
Preis: 2 EUR 2
Konsistenz: knackig 1
Temperatur: perfekt 1
Geschmack: würzig gut 1,5
Bräunegrad: okay 2
Gesamtnote 1,5